Schlagwort: Küste

  • Rückblick: Rund um den Speicher 2013

    Rückblick: Rund um den Speicher 2013

    Bald ist es genau 12 Jahre her (22. September 2013), dass ich den Komplex um den Speicher in Flensburg fotografisch festgehalten habe. Grund war der angekündigte Abriss von Teilen des Komplexes.

    Vorne an der Schiffbrücke

    • ehemaliger Kayser’s Hof (später lange Zeit Eroscenter)
    • Discotheken Journal und Sunny
    • Restaurant Columbus
    • American Table Dance Bar
    • Kneipen Cult und Move.

    Hinten im Hof

    • Diskothek Speicher (vormals Crypton),
    • Speicher Nachtcafé (vormals Memphis)
    • Speicher Club (vormals Cha Cha)

    Generationen von Menschen haben dort gefeiert und Spaß gehabt. Auch meine Freunde und ich. Heute sind nur noch das Stereo (vormals Max) und das Phono als Diskotheken übrig geblieben.

    Damals noch unter dem Projektnamen Kayser’s Hof bekannt, wollte der Flensburger Unternehmen Kay Uwe Jensen das Objekt in ein Hotel umwandeln. Das scheiterte aber wegen seiner Insolvenz.

    Später kaufte eine Investorengruppe von Flensburger Unternehmern den Komplex und machte daraus das Hotel Hafen Flensburg. Heute ist alles sehr schick geworden und wohl auch gut besucht. Auch das Restaurant Columbus gibt es wieder. Es bietet leicht gehobene Küche zu entsprechenden Preisen.

    Leider hat dadurch das Nachtleben, gerade für junge Leute, an Attraktivität eingebüsst.

    PS: Vielen Dank an Petra T. für die Korrekturen und Ergänzungen!

    Bildergalerie

    Leider hatte ich damals noch keine richtig gute Kamera. Deshalb sind die Bilder von der Auflösung und von der Qualität eher so mittel. Aber es ist wie es ist.

  • Spaziergang in Bockholmwik – Noch kein Frühling

    Spaziergang in Bockholmwik – Noch kein Frühling

    Um Ostern sind Freunde aus Berlin in der Heimat. Nach kurzem Besuch bei mir zuhause wollten wir das gute Frühlingswetter ausnutzen (Sonne! Aber nur 2°) und ein bisschen mit uns und dem Hund „Poldi“ Gassi gehen.

    Da an Sonn- und Feiertagen an den üblichen Spaziergangorten die Hölle los ist, fuhren wir nicht nach Glücksburg, Holnis, Langballigau oder HotDog-Havn (DK) wo sich die Spazierwilligen an solchen Tagen in Massen entlang drängeln, sondern ins beschauliche Bockholmwik.

    Der kleine Ortsteil von Munkbrarup liegt in einer kleinen, versteckten Bucht an der Flensburger Förde und besteht eigentlich nur aus dem Campingplatz, dem Yachthafen und ein paar Häusern. Die „Hauptstraße“ windet sich leicht den Hang hinunter bis zum kleinen Sandparkplatz am Wasser, von wo man an den steinigen Strand kommt und ein wenig am Wasser langgehen kann.

    Poldi konnte nach kurzer Zeit den Freilaufbereich am Strand nutzen, den Rest musste er  mit Leine laufen. Leider hat sich der arme dann die Daumenkralle eingerissen und hat geblutet. 🙁

    Aber Spaß hatte er offensichtlich am Strand!

    Die Schäden, Hinterlassenschaften und der Wasserstand von den Stürmen der letzten Wochen waren gut zu erkennen. Bernstein haben wir aber leider nicht gefunden, nur orange Steine..

    Wir drei waren alle nicht so wirklich auf die doch sehr frischen Temperaturen, gepaart mit noch vorhandenem Ostwind, vorbereitet. Da half auch die schwache Frühlingssonne nicht. Ich hatte nur die Kapuze auf, wir alle keine Handschuhe mit. „Frau“ war aber mit einem Schal, jedenfalls im Kopfbereich bereits Burka-ähnlich, geschützt. 😉

    Mehrer Schwäne flogen knapp über der Wasseroberfläche dahin.

    Am Ufer sammelte sich noch eine kleine Schicht „Schwemmeis“. So nenne ich das einfach mal. Es ist praktisch relativ feines, gebrochenes Eis was mit den Wellen schwappt.

    „Wo ist das Stöckchen?!“

    „Spring Poldi!“

    Uunnd… Abflug! Poldi ganz schwerelos. 😀

    Erstmal ausruhen im Gras und die Wunde lecken..

    Zum Glück hat nur eine von uns ein bisschen nasse Füße bekommen! Aber nur ein kleines bisschen. 😉

    Zum Aufwärmen gab es dann Kaffee und Kekse bei mir zuhause. 🙂

    Beim nächsten Mal dann die Handschuhe nicht vergessen!